Kinderlungen brauchen saubere Luft
(Presseinformation 09.03.2018)
Atemwegserkrankungen zu verhindern bedeutet heute schädliche Abgase, insbesondere Feinstaub, aber auch Stickstoffdioxid, ein Maß für ein verkehrsabhängiges Schadstoffgemisch, zu vermeiden. Werden diese Stoffe durch z.B. sportliche Aktivitäten an verkehrsreichen Straßen in den Organismus gebracht, kann sich dies negativ auf die Lungenfunktion auswirken. Während Experten die Schadwirkung für gesunde Erwachsene als nicht sehr hoch einschätzen, sind Kleinkinder und Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, COPD, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders von Schadeinwirkungen betroffen.
„Das Problem ist, dass sich niemand den schädlichen Effekten von Abgasen vollständig entziehen kann“, sagt DGP-Präsident Prof. Dr. med. Klaus F. Rabe anlässlich der Pressekonferenz zum 59. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), welcher vom 14.–17. März 2018 in Dresden stattfindet, bei einer Pressekonferenz, an der Sprecher der Kinder-Eltern-Selbsthilfeorganisation Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind (AAK) teilgenommen hat. „Die Kommunen müssten deshalb die Luftreinhaltepläne umsetzen um zu einer besseren Luftqualität beizutragen.“
Beiratsmitglied der AAK, Herr Prof. Dr. med. Hans Schweisfurth, hat die besondere Bedeutung von sauberer Luft für Kinder hervorgehoben und appelliert gemeinsam mit dem Bundesvorstand der AAK, alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, z.B. den ÖPNV durch gute Erreichbarkeit aufzuwerten und die schädlichen Stoffe zumindest durch geeignete Maßnahmen zu minimieren.
Die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind – Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK) – e.V. ist vom Finanzamt Dillenburg als gemeinnützig anerkannt. Der Verein trägt sich finanziell ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuschüsse
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