Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind
Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen – (AAK) e.V.

Während der Zeit des Pollenflugs oder bei anderen erhöhten Schadstoffbelastungen der Außenluft ist es sinnvoll, den Sportunterricht trotz schönen Wetters in der Halle durchführen zu lassen. Von den meist im Sommer stattfindenden Bundesjugendspielen sollten pollenallergische Kinder befreit werden können, wenn trotz medikamentöser Vorbereitung eine sinnvolle und erfolgversprechende Teilnahme nicht möglich ist.

In der akuten Phase einer Neurodermitis können alle Bewegungen für ein Kind schmerzhaft sein. Wenn ein Handekzem vorliegt, ist oft ein kräftiges Zufassen beim Geräteturnen unmöglich. Weil Schweiß eine zusätzliche Schädigung bei Ekzemen bewirken kann, müssen neurodermitiskranke Kinder unbedingt Gelegenheit haben und dazu angehalten werden, nach dem Sportunterricht gründlich (mit für sie hautverträglicher Seife) zu duschen. Schwimmen wird von asthmakranken Kindern meist gut vertragen. Manche haben allerdings Probleme mit dem intensiven Chlorgeruch in manchen Hallenbädern. Kinder mit Ekzem vertragen oft das gechlorte Wasser nicht. Sie müssen vom Schwimmunterricht befreit werden.

Im Literaturverzeichnis finden Sie weitere Hinweise auf Fachliteratur zu dieser Problematik.

Teilnahme am Sportunterricht ist für allergiekranke Kinder wegen der körperlichen und seelischen Entwicklung eigentlich sehr wichtig. Eine generelle Befreiung vom Sportunterricht durch einen Arzt ist für die meisten allergiekranken Kinder nicht sinnvoll. Sie wird oft nur aus Unwissen oder Bequemlichkeit vom Arzt ausgestellt oder von der Schule gewünscht, weil die Mühe gescheut wird, eine genauere individuelle Absprache zu treffen und eventuell nach einiger Beobachtungszeit zu korrigieren.

Es ist beim Sportunterricht für allergiekranke Kinder zu beachten, dass die körperliche Belastungsgrenze – vor allem bei asthmakranken Kindern – durch ärztliche Untersuchungen ermittelt wurde und dem Sportlehrer oder der Sportlehrerin als Handlungsvorgabe bekanntgegeben wird. Wenn Anstrengungsasthma vorliegt, ist es im allgemeinen möglich, durch eine angepasste verlängerte Aufwärmphase oder durch vorherige Einnahme eines Medikaments die Beschwerden zu vermeiden. Vor allem Turnmatten sind oft staubig und allergenbehaftet.

Sportunterricht

Teilnahme am Sportunterricht ist für allergiekranke Kinder wegen der körperlichen und seelischen Entwicklung eigentlich sehr wichtig. Eine generelle Befreiung vom Sportunterricht durch einen Arzt ist für die meisten allergiekranken Kinder nicht sinnvoll. Sie wird oft nur aus Unwissen oder Bequemlichkeit vom Arzt ausgestellt oder von der Schule gewünscht, weil die Mühe gescheut wird, eine genauere individuelle Absprache zu treffen und eventuell nach einiger Beobachtungszeit zu korrigieren.

Es ist beim Sportunterricht für allergiekranke Kinder zu beachten, dass die körperliche Belastungsgrenze – vor allem bei asthmakranken Kindern – durch ärztliche Untersuchungen ermittelt wurde und dem Sportlehrer oder der Sportlehrerin als Handlungsvorgabe bekanntgegeben wird. Wenn Anstrengungsasthma vorliegt, ist es im allgemeinen möglich, durch eine angepasste verlängerte Aufwärmphase oder durch vorherige Einnahme eines Medikaments die Beschwerden zu vermeiden. Vor allem Turnmatten sind oft staubig und allergenbehaftet.

Während der Zeit des Pollenflugs oder bei anderen erhöhten Schadstoffbelastungen der Außenluft ist es sinnvoll, den Sportunterricht trotz schönen Wetters in der Halle durchführen zu lassen. Von den meist im Sommer stattfindenden Bundesjugendspielen sollten pollenallergische Kinder befreit werden können, wenn trotz medikamentöser Vorbereitung eine sinnvolle und erfolgversprechende Teilnahme nicht möglich ist.

In der akuten Phase einer Neurodermitis können alle Bewegungen für ein Kind schmerzhaft sein. Wenn ein Handekzem vorliegt, ist oft ein kräftiges Zufassen beim Geräteturnen unmöglich. Weil Schweiß eine zusätzliche Schädigung bei Ekzemen bewirken kann, müssen neurodermitiskranke Kinder unbedingt Gelegenheit haben und dazu angehalten werden, nach dem Sportunterricht gründlich (mit für sie hautverträglicher Seife) zu duschen. Schwimmen wird von asthmakranken Kindern meist gut vertragen. Manche haben allerdings Probleme mit dem intensiven Chlorgeruch in manchen Hallenbädern. Kinder mit Ekzem vertragen oft das gechlorte Wasser nicht. Sie müssen vom Schwimmunterricht befreit werden.

Im Literaturverzeichnis finden Sie weitere Hinweise auf Fachliteratur zu dieser Problematik.