Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind
Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen – (AAK) e.V.

Diagnose

Die wichtigsten Manifestationen und expositionsabhängigen Faktoren, die bei der Anamnese und Untersuchung von Patienten mit Verdacht auf allergische Krankheiten zu berücksichtigen sind

  • Asthma, Ekzem, Milchschorf, Heuschnupfen, Fließschnupfen
  • Rezidivierende Bronchitiden mit oder ohne Atemnot
  • Urtikaria, Primelkrankheit, Juckreiz
  • Arzneimittelunverträglichkeiten, Ausschläge
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit Brechreiz, Erbrechen, Koliken, Durchfällen, Hauterscheinungen, Juckreiz u.a.
  • Charakter der Beschwerden: anfallsartig, periodisch oder dauernd
  • Bestimmte Abhängigkeiten: saisonal oder ganzjährig, tageszeitlich, orts-, haus- oder raumgebunden
  • Umgebungsfaktoren: Haus (feucht – trocken, alt – neu usw.), Tiere (Hund, Katze, Hamster, Meerschweinchen, Pferd, Kaninchen o. a.), Schlafstätte, Spielzeuge, Landwirtschaft, Betrieb, Beruf, Hobby etc.
  • Unspezifische Auslösungsfaktoren wie körperliche Belastung, Wetter- und Temperaturwechsel, Klima, Nebel, Gase, Dämpfe, Rauchen, Luftverschmutzung, psychische Belastung, emotionaler Bezug u.a.
  • Vorboten der Erkrankung: Schnupfen, Niesen, Kopfschmerzen, Juckreiz, Husten, Auswurf u.a.
  • Hautsymptome, Schwere und Dauer der Erkrankung
  • Bisherige Diagnostik, Karenzmaßnahmen, spezifische Hyposensibilisierung und medikamentöse Therapie sowie ihr Erfolg

Ursachen erkennen

Um einer allergischen Krankheit erfolgreich vorzubeugen und um sie zu behandeln, ist es zunächst notwendig, ihre Ursachen zu erkennen. Das ist gelegentlich leicht, nämlich dann, wenn ein Zusammenhang zwischen der Ursache und den Krankheitszeichen offensichtlich ist (z.B. Auftreten eines Heuschnupfens im Juni nach einem Aufenthalt auf blühenden Wiesen, im Gras oder im Kornfeld). Leider ist das nur selten der Fall, so daß die eventuellen ursächlichen Zusammenhänge oft nur vermutet und vom Arzt und vom Kranken gemeinsam erarbeitet und erkannt werden müssen. Daher ist es außerordentlich wichtig, daß der Patient bzw. seine Eltern genaue Angaben zur Vorgeschichte und dem bisherigen Krankheitsverlauf machen (Tab. 1, S. 5, und Tab. 2 (vorstehend). Besondere Ereignisse und Beobachtungen zu den möglichen Ursachen der allergischen Erscheinungen sollen notiert werden, um damit dem Arzt bei der Erhebung der Anamnese (Krankheitsvorgeschichte) zu helfen. Anschließend wird das Kind genau untersucht, wobei insbesondere auf die allergischen Krankheitszeichen zu achten ist.

Stufe: 1

  • Diagnostisches Kriterium: Familienanamnese Eigenanamnese Gezielte allergologische Anamnese Nachanamnese
  • Aussage: Hinweise auf allergische Auslösung

Stufe: 2

  • Diagnostisches Kriterium: Karenz-, Expositions- und Reexpositionsproben
  • Aussage: Anhalt für allergische Auslösung

Stufe: 3

  • Diagnostisches Kriterium: Hauttests, Prick- und Sratchtest, Intrakutantest, Reibtest
  • Aussage: Nachweis spezifischer sensibilisierender Antikörper in der Haut

Stufe: 4

  • Diagnostisches Kriterium: Immunologische in-vitro-Tests: RIST, PRIST, RAST bzw. enzymatische Tests, FAST, MAST
  • Aussage: Nachweis von Gesamt-IgE schem IgE (gegen ein bestimmtes Allergen) im Blut
  • Diagnostisches Kriterium: Provokationstests intranasal, inhalativ
  • Aussage: Nachweis der klinischen Aktualität (Pathogenität) am Manifestationorgan

Ursachen erkennen

Um einer allergischen Krankheit erfolgreich vorzubeugen und um sie zu behandeln, ist es zunächst notwendig, ihre Ursachen zu erkennen. Das ist gelegentlich leicht, nämlich dann, wenn ein Zusammenhang zwischen der Ursache und den Krankheitszeichen offensichtlich ist (z.B. Auftreten eines Heuschnupfens im Juni nach einem Aufenthalt auf blühenden Wiesen, im Gras oder im Kornfeld). Leider ist das nur selten der Fall, so daß die eventuellen ursächlichen Zusammenhänge oft nur vermutet und vom Arzt und vom Kranken gemeinsam erarbeitet und erkannt werden müssen. Daher ist es außerordentlich wichtig, daß der Patient bzw. seine Eltern genaue Angaben zur Vorgeschichte und dem bisherigen Krankheitsverlauf machen (Tab. 1, S. 5, und Tab. 2 (vorstehend). Besondere Ereignisse und Beobachtungen zu den möglichen Ursachen der allergischen Erscheinungen sollen notiert werden, um damit dem Arzt bei der Erhebung der Anamnese (Krankheitsvorgeschichte) zu helfen. Anschließend wird das Kind genau untersucht, wobei insbesondere auf die allergischen Krankheitszeichen zu achten ist.

Stufe: 1

  • Diagnostisches Kriterium: Familienanamnese Eigenanamnese Gezielte allergologische Anamnese Nachanamnese
  • Aussage: Hinweise auf allergische Auslösung

Stufe: 2

  • Diagnostisches Kriterium: Karenz-, Expositions- und Reexpositionsproben
  • Aussage: Anhalt für allergische Auslösung

Stufe: 3

  • Diagnostisches Kriterium: Hauttests, Prick- und Sratchtest, Intrakutantest, Reibtest
  • Aussage: Nachweis spezifischer sensibilisierender Antikörper in der Haut

Stufe: 4

  • Diagnostisches Kriterium: Immunologische in-vitro-Tests: RIST, PRIST, RAST bzw. enzymatische Tests, FAST, MAST
  • Aussage: Nachweis von Gesamt-IgE schem IgE (gegen ein bestimmtes Allergen) im Blut
  • Diagnostisches Kriterium: Provokationstests intranasal, inhalativ
  • Aussage: Nachweis der klinischen Aktualität (Pathogenität) am Manifestationorgan

Die wichtigsten Manifestationen und expositionsabhängigen Faktoren, die bei der Anamnese und Untersuchung von Patienten mit Verdacht auf allergische Krankheiten zu berücksichtigen sind

  • Asthma, Ekzem, Milchschorf, Heuschnupfen, Fließschnupfen
  • Rezidivierende Bronchitiden mit oder ohne Atemnot
  • Urtikaria, Primelkrankheit, Juckreiz
  • Arzneimittelunverträglichkeiten, Ausschläge
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit Brechreiz, Erbrechen, Koliken, Durchfällen, Hauterscheinungen, Juckreiz u.a.
  • Charakter der Beschwerden: anfallsartig, periodisch oder dauernd
  • Bestimmte Abhängigkeiten: saisonal oder ganzjährig, tageszeitlich, orts-, haus- oder raumgebunden
  • Umgebungsfaktoren: Haus (feucht – trocken, alt – neu usw.), Tiere (Hund, Katze, Hamster, Meerschweinchen, Pferd, Kaninchen o. a.), Schlafstätte, Spielzeuge, Landwirtschaft, Betrieb, Beruf, Hobby etc.
  • Unspezifische Auslösungsfaktoren wie körperliche Belastung, Wetter- und Temperaturwechsel, Klima, Nebel, Gase, Dämpfe, Rauchen, Luftverschmutzung, psychische Belastung, emotionaler Bezug u.a.
  • Vorboten der Erkrankung: Schnupfen, Niesen, Kopfschmerzen, Juckreiz, Husten, Auswurf u.a.
  • Hautsymptome, Schwere und Dauer der Erkrankung
  • Bisherige Diagnostik, Karenzmaßnahmen, spezifische Hyposensibilisierung und medikamentöse Therapie sowie ihr Erfolg