Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind
Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen – (AAK) e.V.

Vermeidung von Reizstoffen und Allergenen im häuslichen Bereich

Merkblatt für Eltern von Kindern mit Asthma bronchiale, obstruktiver Bronchitis, Heuschnupfen und Neurodermitis

7. Keine Puppen oder Spieltiere, die mit Wolle, Federn o.ä. gefüllt sind. Erlaubt sind Schmusetiere, die voll waschbar sind. Auch ein Aufenthalt in der Tiefkühltruhe oder im Trockner über 60 Grad führt zum Abtöten der Milben.

8. Keine Haustiere (Meerschweinchen, Hunde, Katzen, Hamster, Vögel, Kaninchen, Pferde). Auch außerhalb der Wohnung Kontakt meiden. Fische und Schildkröten sind erlaubt (Vorsicht Fischfutter!).

9. Verzichten Sie auf sogenannte Staubfänger wie Trockenblumensträuße usw. Stellen Sie Bücher in abschließbare Vitrinen, da offene Bücherregale Staubfänger sind.

10. Feuchte Wandstellen müssen im ganzen Haus wegen der Gefahr der Schimmelpilzentwicklung vermieden werden (Lüften, evtl. Isolierungsarbeiten erforderlich!). Bei der Benutzung von Luftbefeuchtern und in klimatisierten Räumen muß besonders darauf geachtet werden, daß diese Befeuchtungsgeräte bzw. Klimageräte selbst frei von Schimmelpilzen bleiben.

11. Topfblumen, die als Staubfänger, Brutherde von Schimmelpilzen und ggf. als Pollen-Quellen anzusehen sind, dürfen nicht in der Wohnung, vor allem nicht im Schlaf(Spiel-)zimmer, aufgestellt werden.

12. Vorsicht bei Hobbys mit starker Staubentwicklung in der Wohnung. Kein Umgang mit Sprays, Dämpfen und Farben, Terpentin, Benzin, flüchtigen, ätzenden Reinigungsmitteln, Teppichschaum.

13. Keine imprägnierten Holzverkleidungen. Keine Anwendung von Holzschutzmitteln.

14. Keine Kosmetika mit ätherischen Ölen. Nur handelsübliche Kindercremes und -salben. Säuglingspuder sind überflüssig und gefährlich.

Verständlicherweise können solche Hinweise noch nicht die individuelle Situation des Kindes ausreichend berücksichtigen. Im Einzelfall können deshalb weitere Maßnahmen in Absprache mit dem Arzt notwendig sein. Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt, wenn begrenzte finanzielle Möglichkeiten einer notwendigen häuslichen Veränderung entgegenstehen.

Wenn Sie ein weiteres Kind erwarten, nehmen Sie sich vor, dieses möglichst sechs Monate voll zu stillen, ohne Zufütterung von anderer Breikost. Sorgen Sie selbst dafür, daß Ihr Kind in den ersten Lebenstagen in der Geburtsklinik nur Tee und keine handelsübliche Säuglingsnahrung erhält. Falls keine Muttermilch zur Verfügung steht, sollte bei hohem Allergie-Risiko (Anlage in den Familien beider Eltern) eine "hypoallergene" Nahrung verabreicht werden.

Allergien entwickeln sich oft im Laufe der Kindheit. Hierfür können Allergene sowohl in der unmittelbaren Umgebung der Kinder (z.B. Blütenpollen) als auch in der häuslichen Umgebung (z.B. Hausstaubmilben) verantwortlich sein. Aber auch unspezifische Reizstoffe wie Tabakrauch können Beschwerden bei der bekannten Reizüberempfindlichkeit dieser Kinder erheblich verstärken und können zur Allergie-Entwicklung beitragen. Mit den hier dargestellten Maßnahmen kann man kein allergenfreies Milieu erreichen; man kann jedoch eine allergen- und reizarme Umgebung schaffen. Sollten die Beschwerden des Kindes nach diesen Sanierungsmaßnahmen unverändert häufig und stark auftreten, sollte man nicht enttäuscht sein und keine Schuldgefühle entwickeln, sondern mit dem behandelnden Arzt über weitere diagnostische und therapeutische Schritte reden.

Folgende Hinweise sind zu beachten

Man sollte dem Teil des Wohnbereiches, in dem sich das Kind häufig aufhält, besondere Aufmerksamkeit widmen (Schlafzimmer des Kindes, Kinderzimmer, Wohnzimmer).

An erster Stelle steht die Vermeidung unspezifischer Reizstoffe:

1. Das Rauchen sollte in der gesamten Wohnung gemieden werden; am besten macht man die kindliche Erkrankung zu einem eigenen Problem und gewöhnt sich das Rauchen ganz ab. Da der Rauch lange in der Luft stehenbleibt, genügt es nicht, nur in Gegenwart des Kindes das Rauchen zu unterlassen.

2. Zimmer sollten leicht zu säubern sein, also möglichst glatte Möbel, die leicht abwaschbar sind. Keine offenen Regale.

3. Wenn möglich keine Teppiche, stattdessen wischbare Beläge wie z.B. Linoleum, Parkett, Kork. Fenstervorhänge, wenn unvermeidbar, aus Kunstfaser und leicht waschbar.

4. Keine Federkissen oder Federbetten! Verwendet werden sollte nur synthetisches Material, wie Schaumstoffkissen, synthetische Betten bzw. Inlets, die alle vier Wochen gewaschen werden können. Die Bettwäsche kann aus Baumwolle sein.

5. Schaumstoffmatratzen für alle Kinder im Schlafzimmer des betroffenen Kindes. Keine Federkernmatratzen, die Pferdehaare, Schafwolle, Kapok o.ä. enthalten können. Ein milbendichter Matratzenüberzug aus einer feuchtigkeitsdurchlässigen, hautfreundlichen Kunstfaserbeschichtung ist bei ausgeprägter Hausstaubmilbenallergie sinnvoll.

6. Häufige Reinigung des Schlafzimmers und Absaugen der Matratzen in Abwesenheit des Kindes. Im Winter führt das Lüften einer Matratze an kalter Luft ebenfalls zu einer Verminderung der Hausstaubmilbenkonzentration. Die Luftfeuchtigkeit sollte im Schlafbereich nicht über 60 % liegen. Der Staubsauger sollte mit Feinstaubfilter ausgestattet sein.

Allergien entwickeln sich oft im Laufe der Kindheit. Hierfür können Allergene sowohl in der unmittelbaren Umgebung der Kinder (z.B. Blütenpollen) als auch in der häuslichen Umgebung (z.B. Hausstaubmilben) verantwortlich sein. Aber auch unspezifische Reizstoffe wie Tabakrauch können Beschwerden bei der bekannten Reizüberempfindlichkeit dieser Kinder erheblich verstärken und können zur Allergie-Entwicklung beitragen. Mit den hier dargestellten Maßnahmen kann man kein allergenfreies Milieu erreichen; man kann jedoch eine allergen- und reizarme Umgebung schaffen. Sollten die Beschwerden des Kindes nach diesen Sanierungsmaßnahmen unverändert häufig und stark auftreten, sollte man nicht enttäuscht sein und keine Schuldgefühle entwickeln, sondern mit dem behandelnden Arzt über weitere diagnostische und therapeutische Schritte reden.

Folgende Hinweise sind zu beachten

Man sollte dem Teil des Wohnbereiches, in dem sich das Kind häufig aufhält, besondere Aufmerksamkeit widmen (Schlafzimmer des Kindes, Kinderzimmer, Wohnzimmer).

An erster Stelle steht die Vermeidung unspezifischer Reizstoffe:

1. Das Rauchen sollte in der gesamten Wohnung gemieden werden; am besten macht man die kindliche Erkrankung zu einem eigenen Problem und gewöhnt sich das Rauchen ganz ab. Da der Rauch lange in der Luft stehenbleibt, genügt es nicht, nur in Gegenwart des Kindes das Rauchen zu unterlassen.

2. Zimmer sollten leicht zu säubern sein, also möglichst glatte Möbel, die leicht abwaschbar sind. Keine offenen Regale.

3. Wenn möglich keine Teppiche, stattdessen wischbare Beläge wie z.B. Linoleum, Parkett, Kork. Fenstervorhänge, wenn unvermeidbar, aus Kunstfaser und leicht waschbar.

4. Keine Federkissen oder Federbetten! Verwendet werden sollte nur synthetisches Material, wie Schaumstoffkissen, synthetische Betten bzw. Inlets, die alle vier Wochen gewaschen werden können. Die Bettwäsche kann aus Baumwolle sein.

5. Schaumstoffmatratzen für alle Kinder im Schlafzimmer des betroffenen Kindes. Keine Federkernmatratzen, die Pferdehaare, Schafwolle, Kapok o.ä. enthalten können. Ein milbendichter Matratzenüberzug aus einer feuchtigkeitsdurchlässigen, hautfreundlichen Kunstfaserbeschichtung ist bei ausgeprägter Hausstaubmilbenallergie sinnvoll.

6. Häufige Reinigung des Schlafzimmers und Absaugen der Matratzen in Abwesenheit des Kindes. Im Winter führt das Lüften einer Matratze an kalter Luft ebenfalls zu einer Verminderung der Hausstaubmilbenkonzentration. Die Luftfeuchtigkeit sollte im Schlafbereich nicht über 60 % liegen. Der Staubsauger sollte mit Feinstaubfilter ausgestattet sein.

7. Keine Puppen oder Spieltiere, die mit Wolle, Federn o.ä. gefüllt sind. Erlaubt sind Schmusetiere, die voll waschbar sind. Auch ein Aufenthalt in der Tiefkühltruhe oder im Trockner über 60 Grad führt zum Abtöten der Milben.

8. Keine Haustiere (Meerschweinchen, Hunde, Katzen, Hamster, Vögel, Kaninchen, Pferde). Auch außerhalb der Wohnung Kontakt meiden. Fische und Schildkröten sind erlaubt (Vorsicht Fischfutter!).

9. Verzichten Sie auf sogenannte Staubfänger wie Trockenblumensträuße usw. Stellen Sie Bücher in abschließbare Vitrinen, da offene Bücherregale Staubfänger sind.

10. Feuchte Wandstellen müssen im ganzen Haus wegen der Gefahr der Schimmelpilzentwicklung vermieden werden (Lüften, evtl. Isolierungsarbeiten erforderlich!). Bei der Benutzung von Luftbefeuchtern und in klimatisierten Räumen muß besonders darauf geachtet werden, daß diese Befeuchtungsgeräte bzw. Klimageräte selbst frei von Schimmelpilzen bleiben.

11. Topfblumen, die als Staubfänger, Brutherde von Schimmelpilzen und ggf. als Pollen-Quellen anzusehen sind, dürfen nicht in der Wohnung, vor allem nicht im Schlaf(Spiel-)zimmer, aufgestellt werden.

12. Vorsicht bei Hobbys mit starker Staubentwicklung in der Wohnung. Kein Umgang mit Sprays, Dämpfen und Farben, Terpentin, Benzin, flüchtigen, ätzenden Reinigungsmitteln, Teppichschaum.

13. Keine imprägnierten Holzverkleidungen. Keine Anwendung von Holzschutzmitteln.

14. Keine Kosmetika mit ätherischen Ölen. Nur handelsübliche Kindercremes und -salben. Säuglingspuder sind überflüssig und gefährlich.

Verständlicherweise können solche Hinweise noch nicht die individuelle Situation des Kindes ausreichend berücksichtigen. Im Einzelfall können deshalb weitere Maßnahmen in Absprache mit dem Arzt notwendig sein. Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt, wenn begrenzte finanzielle Möglichkeiten einer notwendigen häuslichen Veränderung entgegenstehen.

Wenn Sie ein weiteres Kind erwarten, nehmen Sie sich vor, dieses möglichst sechs Monate voll zu stillen, ohne Zufütterung von anderer Breikost. Sorgen Sie selbst dafür, daß Ihr Kind in den ersten Lebenstagen in der Geburtsklinik nur Tee und keine handelsübliche Säuglingsnahrung erhält. Falls keine Muttermilch zur Verfügung steht, sollte bei hohem Allergie-Risiko (Anlage in den Familien beider Eltern) eine "hypoallergene" Nahrung verabreicht werden.