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Impulsveranstaltung „Umweltbelastungen durch Klimawandel, Feinstaub und Mikroplastik“ am 04.05.2026

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(Presseinformation 08.05.2026)

 

 

Alles mit Allem verbunden

Umweltgifte und Mikroplastik haben Einfluss auf unsere Gesundheit – eigentlich nichts Neues oder Überraschendes. Wenn man dann aber die knallharten Zahlen der verschiedenen Erkrankungen und deren starke Zunahme konkret durch Untersuchungen direkt vorgetragen bekommt, kann man sich schon erschrecken. Vor allem die Folgen für Babys und Kleinkinder sind enorm.

Der Temperaturanstieg sorgt bei uns für das Auftreten von neuen Erkrankungen durch zugewanderte Tierarten (z.B. Insekten) und Todesfällen, die allein durch Hitze bedingt sind. Allergien nehmen zu, weil Pollen verschmutzt sind oder auch, weil neue Pflanzen viel schneller mit geringerer Pollenzahl zu Erkrankungen führen. Herr Prof. Dr. med. Hans Schweisfurth hat eindrucksvoll die Zusammenhänge zwischen Verschmutzung der Umwelt im nahen Lebensumfeld sowie der Erderwärmung und daraus folgenden Erkrankungen von Kindern dargestellt.

Wir können aber immer noch etwas tun – jeder im Einzelnen und vor allem die Regierung sind zum Handeln verpflichtet. Verbot der Plastiktaschen, Verbot des Exportes von Plastikmüll, der nicht selten im Meer landet, und vieles mehr. Recyceln statt neu kaufen spart Müll und Rohstoffe. Umweltschutz ist auch immer Menschenschutz – denn Alles hängt mit allem zusammen.

Die aufgezeigten Entwicklungen machen deutlich, wie wichtig Verhältnisprävention und gesundheitsfördernde Lebensbedingungen sind. Fragen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes gewinnen daher auch in der regionalen Gesundheitsplanung zunehmend an Bedeutung. Die AAK möchte hierzu weiterhin Impulse geben und dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen können. Denn chronische Erkrankungen dürfen nicht einfach als unvermeidbar hingenommen oder „verchronifiziert“ werden. Stattdessen braucht es frühzeitiges Handeln, Aufklärung und klare gesellschaftliche Verantwortung. „Man gewöhnt sich halt dran“ darf nicht die Antwort auf zunehmende Allergien und Umweltbelastungen sein.

 


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