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Begriffserklärungen

Die folgende Tabelle soll die im vorangegangenen Text wie auch in der Literatur häufig verwendeten Sammelbegriffe näher erklären. Die Aufzählungen sind unvollständig und daher nur beispielhaft zu sehen.

Was ist was?

Sammelbegriff Beispiele/Bestandteile
Bindemittel Formaldehyd, Isocyanat
Duftstoffe Eugenol, Geraniol, Bergamottöl, Zimtaldehyd, Zimtsäure, Perubalsam
Fungizide (pilztötende Mittel) Lindan, Pentachlorphenol (PCP)
Insektizide (insektenvernichtende Mittel) Dichlordiphenyltrichloräthan (DDT), Dichlorvos (DDVP)
Lösungsmittel Chlorierte und aromatische Kohlenwasserstoffe (wie Toluol, Benzol, Testbenzin, Trichlorethan), Alkohole (wie Äthanol, Methanol), Ketone (wie Aceton), Ester (wie Methylacetat)
Konservierungsstoffe Ameisensäure, Formaldehyd, Parahydroxybenzoesäure (PHB-Ester)
Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) Pentachlorphenol (PCP), Phosgen, Phenol
Säuren Phosphorsäure, Ameisensäure
Schwermetalle Blei, Cadmium, Quecksilber, Nickel, Kobald, Eisen, Zink
Weichmacher Phtalsäureester, Hexachlorphenol

 

Was wirkt wie auf den Organismus?

X

(aus: Anton Schneider: „Das Haus – Ursache allergischer Erkrankungen“ (14), mit freundlicher Erlaubnis zum Abdruck; erweitert und ergänzt durch die AAK)

 

Weiter oben genannte Stoffe waren Butadien, Polyacryl, Polyamid, Polyester, Polyethylen, Polyolefine, Polypropylen, die alle in Zusammenhang mit Kunstfasern stehen, von denen aber definitive negative Wirkungen auf den menschlichen Organismus in der Literatur nicht genannt werden, – außer dass Kunstfasern in ihren Trageeigeschaften Naturfasern gegenüber einige Nachteile aufweisen. Ebenso wurden Glykolether, Perborat und Phosphate genannt, letztere sind unter ökologischen Gesichtspunkten mit Nachteilen verbunden.