26. Juni 2025 – Herausforderung für die Schule? Chronisch kranke Kinder und Jugendliche
26.06.2025, 9:00 – 16:45 Uhr
Franz Hitze Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster
Hybrid-Veranstaltung: Präsenz – Zoom – Streaming (https://krokids.de)
Dieser Fall ging durch die Presse: Eine 13 Jahre alte Diabetikerin verstarb auf einer Klassenfahrt. Wie konnte es dazu kommen, obgleich Inklusion ganz oben auf der schulpolitischen Agenda steht? In Deutschland leben etwa vier Millionen Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, wie z.B. Allergien, Diabetes, Rheuma, Darmentzündungen, ADHS oder Depression. Auch diese Kinder und Jugendlichen sind unter Garantie der Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben in den Schulalltag voll zu integrieren. Obwohl chronische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen stark zunehmen und sich auf den Schulalltag auswirken, berichten Betroffene, Eltern, Pädagog:innen und Schulleitungen von zahlreichen Schwierigkeiten. Sie kämpfen mit gesetzlichen Vorgaben, treffen auf bürokratische Hürden und finanzielle Engpässe sowie – vor allem – auf fehlende Kenntnisse und zu wenig Zeit für die besondere Situation.
Wir fragen: Wie können sich Schule und Lehrkräfte besser auf chronisch kranke Schüler:innen einstellen? Welche Folgen hat der Bildungsföderalismus für diese Schüler:innen? Was können Schulleitungen tun, um Chancengerechtigkeit für alle Schüler:innen zu gewährleisten? Welche Erfahrungen – positive wie negative haben Betroffene gemacht?
Wir wollen: Politik, Öffentlichkeit, Schulleitungen, Lehrer:innen und Studierende der Pädagogik für die Anliegen und Bedarfe chronisch kranker Kinder und Jugendlicher sensibilisieren, Schulen, Kinder und Eltern über ihre Rechte, aber auch Pflichten informieren, Erfahrungen austauschen, von Best Practices lernen und mit einem Blick auf unsere Nachbarländer – Österreich und die Schweiz – die Zielvorgabe Inklusion in Deutschland in einen mitteleuropäischen Kontext einordnen.
Zum Austausch mit Betroffenen, engagierten Pädagog:innen und Expert:innen aus der Wissenschaft laden wir herzlich ein.
Die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind – Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK) – e.V. ist vom Finanzamt Dillenburg als gemeinnützig anerkannt. Der Verein trägt sich finanziell ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuschüsse
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