Abschlussbericht zum Projekt „Web 2.0 gestützte institutionelle Selbsthilfe in einer vernetzten Welt“

Wie erleben Familien den Alltag mit einem allergie- oder atopiekranken Kind? Welche Unterstützung benötigen sie wirklich? Und welche Rolle können digitale Selbsthilfeangebote dabei spielen?
Diesen Fragen widmet sich der wissenschaftliche Abschlussbericht des von der Techniker Krankenkasse geförderten Projekts „Web 2.0 gestützte institutionelle Selbsthilfe in einer vernetzten Welt“, das gemeinsam mit dem Institut für Medizinische Soziologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) durchgeführt wurde.
Grundlage des Berichts ist eine bundesweite Befragung von Familien mit allergiekranken Kindern. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass Allergien nicht nur die Gesundheit der betroffenen Kinder beeinträchtigen, sondern den gesamten Familienalltag beeinflussen – von der Lebensqualität und psychosozialen Belastung über Schule und Freizeit bis hin zu finanziellen und organisatorischen Herausforderungen. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig verlässliche Informationen, der Austausch mit anderen Betroffenen und gut erreichbare Selbsthilfeangebote sind.
Der Bericht liefert wertvolle Erkenntnisse für betroffene Familien, Fachkräfte, Politik und Selbsthilfeorganisationen und bildet eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung familienorientierter Unterstützungsangebote.
Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick
- 88 Familien nahmen an der wissenschaftlichen Befragung teil.
- 76 % der betroffenen Kinder weisen eine unterdurchschnittliche gesundheitsbezogene Lebensqualität auf.
- Die größten Belastungen betreffen nicht nur die Erkrankung selbst, sondern auch soziale und finanzielle Folgen für die gesamte Familie.
- Familien wünschen sich vor allem bessere Information, Beratung und mehr Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch.
Laden Sie hier den vollständigen Abschlussbericht als PDF herunter.
23 Seiten | PDF | Wissenschaftlicher Abschlussbericht | ca. 2 MB
Für Eltern, Fachkräfte, Selbsthilfegruppen und Entscheidungsträger, die mehr über die Lebensrealität von Familien mit allergiekranken Kindern und ihren Unterstützungsbedarf erfahren möchten.
Die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind – Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK) – e.V. ist vom Finanzamt Dillenburg als gemeinnützig anerkannt. Der Verein trägt sich finanziell ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuschüsse