AAK-Veranstaltungen 2012

Kinder-Allergie-Foren

 

31303 Burgdorf; Montag, 04. Juni 2012, 19:00 Uhr

im Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf e. V., Wallgartenstr. 33/34;

Gesprächspartner: Herr Prof. Dr. med. Horst v. d. Hardt, ehem. Direktor der Klinik für pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Neonatologie der MHH

 

31303 Burgdorf;  Montag, 27. August 2012; 19:00 Uhr, Frauen und Mütterzentrum Burgdorf e. V., Wallgartenstr. 33/34;

- Erfahrungsaustausch

Protokoll der Vorveranstaltung

 

35578 Wetzlar; Donnerstag, 08. Juni 2012, 10:30 – 12:30 Uhr

am Hessentag in der Hessentagsstraße (Uferstraße) Infostand

 

35745 Herborn; Samstag 1. September 2012; 11:00 – ca. 15:00  Uhr, Haus der Vereine, Mühlgasse 5-7; 

Ein Tag für Familien und Fachleute zum Kennenlernen und Austauschen, die sich für die Sorgen von Kindern mit allergischen Haut- und/oder Atemwegserkrankungen interessieren. 

Themen:

- Selbsthilfegruppen vor Ort - welche Kooperationen können hilfreich sein?

- "Mikrobiologische Therapie"

Einige neu erschienene Bücher liegen zur Einsicht bereit, so z. B. "Der Berg der Erfahrungen" von Mirko Tomio, in dem er seine Erfahrungen aus Kindheit und Jugend mit Schule, Internat und Berufsfindung sowie in Freundschaft und Beziehungen schildert.

Für Kinder steht ein Raum zur Verfügung. Ein Imbiss wird vorbereitet.

Protokoll der Vorveranstaltung

 

- Im Büro Augustastraße 20: jeden Dienstag ca. 10:00 Uhr – 11:45 Uhr. Außer Ferien.

 

53115 Bonn; Donnerstag, 28. Juni 2012, 19:00 Uhr

in der Selbsthilfe Kontaktstelle Bonn, Gruppenraum 1, Lotharstr. 95, 53115 Bonn

 

79117 Freiburg; Montag, 07. Mai 2012, ab 19:30 Uhr, Fortsetzung voraussichtlich am Montag, 18. Juni 2012

im Treffpunkt Freiburg, Zentrum Oberwiehre ZO (Rückseite) Schwarzwaldstr. 78d;

Anfahrt im Internet unter: www.treffpunkt-freiburg.de

Gesprächspartner: Herr Prof. Dr. med. Johannes Forster, Kinderarzt, Allergologie, Leiter der Kinderabteilung St. Hedwig vom St. Josefskrankenhaus in Freiburg, MME (Bern).

 

79117 Freiburg; Montag, 1. Oktober 2012; 20:00 Uhr, Treffpunkt Freiburg; Zentrum Oberwiere ZO (Rückseite), Schwarzwaldstr. 78d; 

- Erfahrungsaustausch

Protokoll der Vorveranstaltung

 

81371 München; Donnerstag, 14. Juni 2012, ab 18:30 Uhr

Kinder- und Jugendarztpraxis, Implerstr. 23;

Begrüßung durch Herrn Dr. med. Stephan Böse-O´Reilly, Kinder- und Jugendarzt – Umweltmedizin – Master of Public Health postgrad.

 

 

Arbeitsgemeinschaft

Allergiekrankes Kind

- Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK) e. V.

 

35745 Herborn, Augustastr. 20, I., Etage

gegenüber dem Bahnhof Herborn

Telefon: 02772 92870 Fax: 02772 92879 Homepage www.aak.de

Herborn, 11.11.11

 

Juhu, die Insolvenz ist weg!

 

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind macht weiter

 

Liebe Mitglieder der AAK,

 

das Insolvenzverfahren der AAK ist eingestellt! Nun können die Weichen in eine zukunftsorientierte Kinder-Eltern-Selbsthilfearbeit mit dem fünfköpfigen AAK-Elternteam und Selbsthilfe-suchenden und -erfahrenen „Allergie-Eltern“ gestellt werden. Ziel ist es auch, die betroffenen Kinder selbst mit einzubeziehen. *

 

Fast neun Jahre sind seit Beginn des Insolvenzverfahrens vergangen. Sie haben durch Ihre Teilnahme an unserer Befragung in 2004 Ihre Mitgliedschaft in der AAK aufrechterhalten. Für das Vertrauen danken Ihnen der Vorstand sowie die aktiven im Verein AAK und dem Förderverein AAK-F.

 

Wir danken auch allen, die uns aktiv geholfen und dazu ermuntert haben, den bisweilen langen Weg der Verhandlungen mit den Gläubigern zu gehen. Wir danken den Gläubigern, die durch ihren Forderungsverzicht dazu beigetragen haben, dass die Idee der AAK nicht untergeht. Unabhängige Selbsthilfe und Solidarität der betroffenen Kinder und Familien ist heute mehr denn je erforderlich.

 

Wir beobachten:

 

Der Staat zieht sich zunehmend aus den Bereichen der sozialen Hilfen und Leistungen zurück. Mit Sorge stellen wir fest, dass die Interessen von Kindern und deren Familien noch immer keine angemessene Berücksichtung in unserer Gesellschaft finden. Eine gesellschaftliche Neuausrichtung und eine neue Werteorientierung der Menschen bahnt sich an. Dazu brauchen wir starke Kinder und starke Familien. Die AAK will hierzu auch zukünftig ihren erforderlichen Beitrag leisten.

 

Wenn Sie unsere Sorge teilen und sich mit Ihren Erfahrungen oder Vorschlägen einbringen möchten, laden wir Sie ein, uns Ihre Beobachtungen und Visionen mitzuteilen.

 

Wir möchten den Weg, durch Selbsthilfe Lücken im System zu schließen, mit Ihnen weiterentwickeln und an den gemeinsamen Erfahrungen wachsen.

 

wenn Sie mögen schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Vorschläge, Ideen, Wünsch oder Beteiligungsmöglichkeiten für die zukünftige AAK-Arbeit.

 

- - - - -

 

E I N L A D U N G

 

Kinder - Allergie - Forum 2011

 

Was gibt es Neues in der Allergologie ?

 

am Samstag, 27. August 2011

 

in 35745 Herborn, Mühlgasse 5 - 7, Haus der Vereine der Stadt Herborn (Anreisebeschreibung am Ende der Einladung)

 

Uhrzeit: 10:30 Uhr - ca. 15:30 Uhr

 

Für Kinder steht ein Raum zur Verfügung

Ein Imbiss wird vorbereitet.

 

Begleiter am Vormittag:

Herr Dr. med. Andreas Glowania, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der HNO-Universitätsklinik Mannheim und des Rhinologischen Zentrums Wiesbaden

 

Der Nachmittag ist für Arbeitsgruppen geplant, um über die Umsetzbarkeit der medizinischen und persönlichen Therapiemöglichkeiten zu sprechen. Die Ergebnisse sollen protokolliert werden, um später darauf zurückgreifen zu können. Eigene Handlungsmöglichkeiten sollen erkannt und gestärkt werden.

 

Diese Veranstaltung soll in die neuen Erkenntnisse allergischer Erkrankungen der letzten Jahre einführen. Dr. Glowania wird auch auf die Entstehung der Erkrankung und mögliche Prävention eingehen. Sie ist Auftaktveranstaltung um sich kundig zu machen, damit die Erkrankung "beherrscht" wird und nicht umgekehrt. Vorhandenes Wissen für Patienten "nutzbar" und umsetzbar machen.

 

Nach AAK-Tradition sind Betroffene und ihre Angehörigen und Fachleute gleichermaßen eingeladen.

Wünsche, Fragen, die Euch /Ihnen auf der Seele brennen und einer Klärung auf den Weg gebracht werden sollen, können im Vorfeld mitgeteilt werden

 

Ablauf:

10:30 Uhr Begrüßung

10:35 Uhr Vortrag Teil I mit Diskussion

11:15 Uhr Kaffeepause

11:30 Uhr Vortrag Teil II mit Diskussion

12:30 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr Gruppenarbeit

15:00 Uhr Zusammenfassung und Ausblick

15:30 Uhr ca. Ende der Veranstaltung

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Rückmeldung

 

Ich / wir haben vor mit ....... Kind/ern ............... Alter der Kinder .................................. zu kommen.

 

Nahrungsmittelallergien bzw. Unverträglichkeiten bitte mitteilen.

 

Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen.

 

aak-team@aak.de

 

 

Wegbeschreibung zum Haus der Vereine, Mühlbach 5 – 7 in 35745 Herborn:

 

Vom Bahnhof aus läuft man gerade aus, die Bahnhofstraße entlang bis zum Brunnen auf dem Marktplatz.

Dann links am Marktcafe vorbei auf den Kornmarkt.

Rechts bis zur Hohen Schule, die gleich links ist und durch den Torbogen durchgehen über den Hof rechts durch einen Winkel.

Gleich auf der linken Seite ist das zweite Haus, das Haus der Vereine, die alte Färberei.

Der Nebeneingang ist links.

 

 

Parkleitsystem (rote Markierung):

Vom Parkplatz Innenstadt, Schmaler Weg, durch den Torbogen der alten Stadtmauer gehen, die Straße überqueren, rechts, zweites Haus, ist das Haus der Vereine.

Der Nebeneingang ist links.

 

 

 

Nachlese zum Kinder-Allergie-Forum

1. u. 2. Februar 2008

PDF-Datei öffnen

Kinder-Allergie-Forum beriet

über Probleme und Auswege

Herborn (ag). Allergische

Reaktionen gehören bei

Kindern inzwischen zu den

häufigsten chronischen Erkrankungen.

Darum hat die

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes

Kind AAK e. V.

an diesem Wochenende ein

Kinder-Allergie-Forum veranstaltet,

bei dem sich betroffene

Eltern und Fachleute

aus Medizin, Wissenschaft

und Politik über Alltag

und Behandlungsmöglichkeiten

von Allergieerkrankungen

austauschen

konnten.

 

Ratlose Eltern erhoffen sich

Hilfe von Ärzten, die ihnen jedoch

oft verwehrt wird. »Dies ist

leider kein Einzelfall«, sagt Dr.

Martin Rosewich, Oberarzt des

Zentrums für Pädiatrische Pneumologie

an der Uniklinik Frankfurt/

Main. Es gebe jedoch mittlerweile

so viele Spezialfälle, dass

ein Arzt, der die Krankengeschichte

des kleinen Patienten

nicht kennt, immer schwieriger

individuell behandeln kann: »Den

allwissenden Arzt gibt es nicht

mehr.« Grund dafür seien aber

auch die Rahmenbedingungen –

Stellenabbau und Verteilung von

mehr Arbeit auf weniger Arbeitskräfte,

gestiegener Zwang zur

Wirtschaftlichkeit und die Angst

vor der Schließung von Zentren

und Einrichtungen. Ein in der

Bundes- oder Landespolitik vereinbartes

Ziel zur Allergieprävention

gibt es dennoch nicht.

Am Freitagabend informierte

Prof. Dr. Thomas Hartmann von

der Hochschule Magdeburg-Stendal

über die Möglichkeiten der

Selbsthilfe der »Allergieprävention

zwischen Verbraucherschutz

und Gesundheitssystem«, und Dr.

Hartwig Höhre, Chefarzt der Kinderfachklinik

Santa-Maria in

Oberjoch, klärte die Besucher

über die »Rehabilitationsmöglichkeiten

und die Nutzung von

Heilklima« auf. In Arbeitsgruppen

wurden am Samstag Fragen

und Probleme von Betroffenen

vertieft und mögliche Lösungen

erarbeitet. Ergebnis des zweitägigen

Forums ist ein Appell, der nun

auch an die Verantwortlichen in

Politik und Gesundheitswesen gerichtet

werden soll: Neben der

Vereinbarung und Umsetzung

verbindlicher Ziele für die Politik

fordert die Arbeitsgemeinschaft

auch die Berücksichtigung der

Allergiebekämpfung im Bundespräventionsgesetz

und eine stärkere

Vernetzung von Kinderärzten,

Politik und Selbsthilfe. Eine

Verbündete haben die Betroffenen

bereits: Die ebenfalls anwesende

SPD-Bundestagsabgeordnete

Helga Lopez machte sich in der

Diskussionsrunde ein Bild von

den Problemen Betroffener und

versprach, sich weiterhin für die

Interessen von allergiekranken

Kindern und ihren Eltern einzusetzen.

 

 

Bundestagsabgeordnete Helga Lopez (links) hatte ein offenes Ohr

für Berichte und Fragen von betroffenen Eltern. Neben ihr Marianne

Stock von der AAK und Dr. Hartwig Höhre, Chefarzt der

Kinderklinik Santa Maria im Allgäu. Foto: Gehrhardt

 

Mit freundlicher Genehmigung des "Sonntag Morganmagazin" Ausgabe 03. Febr. 2008 

 

Herborner Appell


verabschiedet beim Herborner Kinder-Allergie-Forum
"Was ist Sache bei Atemwegs- und/oder Hauterkrankungen bei Kindern und Jugendlichen?"

am 2. Februar 2008 in Herborn, Hohe Schule

Kinderrehabilitation ist bedroht – Krankenkassen zahlen sinnvolle Mutter-Kind-Kuren, sparen jedoch an der noch wichtigeren Kinderrehabilitation. Das chronisch kranke Kind mit Asthma, Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien kommt immer seltener und häufig (zu) spät in die geeigneten, hochspezialisierten Facheinrichtungen, wo nachhaltig diagnostiziert, therapiert und vor allem geschult werden kann. Hier sind ambulant tätige Kinderärzte, Politiker und Selbsthilfe aufgefordert, enger und effektiver zusammenzuarbeiten und sich zu vernetzen.


Die im Jahr 2007 vom Robert Koch-Instituts vorgelegten Ergebnisse des Kinder- und Jugendsurveys haben die überragende Bedeutung der Allergien als zumeist chronische Krankheit gegenüber allen anderen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter aufgezeigt. Trotzdem gibt es für diese „Volkskrankheit“ weder ein nationales noch ein auf der Ebene der 16 Bundesländer formuliertes Landesgesundheitsziel „Allergieprävention“. Dies ist um so erstaunlicher, da allein in die Primärprävention durch die Versichertengelder der Gesetzlichen Krankenkassen über 200 Millionen Euro jährlich fließen und die Wirksamkeit von Prävention in Bezug auf Allergien unbestritten ist, während die Themen Bewegung und Ernährung offensichtlich häufig mehr der Selbstdarstellung der Treuhänder dienen. Es ist daher dringend an die Verantwortlichen auf der Bundes- und Landesebene zu appellieren, dass der Allergieprävention bei dem weiteren Gesundheitszielprozess oberste Priorität eingeräumt wird und  bei der Diskussion des Bundes-Präventionsgesetzes die Allergiebekämpfung im Sinne eines wichtigen Präventionsziels Berücksichtigung findet. Auf der Ebene der Kommunen sind allerdings viele Maßnahmen ohne rechtliche bzw. programmatische Veränderungen möglich, wie z.B. ein Pollenmanagement bei der Baumwahl oder des Rasenschnitts bereits die lokale Pollenfracht erheblich mindern könnte.
 

Darüber hinaus besteht in unserer sog. Wissensgesellschaft ein nichtgedeckter Informationsbedarf: Wo bekomme ich Hilfe, wer ist wann, wo und für was zuständig?

Es gilt Sensibilität und Verständnis zu wecken für die Probleme die eine Haut- und/oder Atemwegserkrankung, die auf einer Allergie basieren kann. Dies ist in Kindergärten, Schulen besonders wichtig.

Es ist den Eltern unverständlich, dass es für diesen Personenkreis keine bzw. wenige entsprechende Informationen gibt. Es ist dringend nötig, dass Lehrer und Erzieher über Allergieprävention und Notfallmaßnahmen sowie soziale Integration geschult sind.


Eltern und fachliche BegleiterInnen des Kinder-Allergie-Forums Februar 2008

Internet: www.aak.de / email: koordination@aak.de

 

Herborner Kinder-Allergie-Forum

1. u. 2. Februar 2008

 

Eltern und Fachleute aus verschiedenen Sparten der Kinderheilkunde, der Wissenschaft, Verbänden und der Politik werden am

1. und 2. Februar 2008 Familien informieren und sich gemeinsam über bewährte Behandlungsmöglichkeiten und den Alltag mit Allergie, Atemwegs- und Hauterkrankungen im Kindesalter austauschen und Möglichkeiten der Hilfen aufzeigen – damit die Krankheit keine Geißel fürs Leben wird.

 

 

Am Freitag, 01. Februar steht  ab 19.00 Uhr nach einem Erfahrungsbericht einer Familie ein Referat von Prof. Dr. rer. nat. Thomas Hartmann vom Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen der Hochschule Magdeburg-Stendal zum Thema „Allergieprävention zwischen Verbraucherschutz und Gesundheitssystem - wohin kann die Selbsthilfe gehen?“ Stoff für eine anschließende Diskussion.

 

Am Samstag 02. Februar können ab 10.00 Uhr – ca. 16.00 Uhr Eltern, anerkannte Wissenschaftler und Fachleute wie Ärzte, Politikerinnen und Personen aus Verbänden nach Familien-Erfahrungsberichten und kurzen Fachbeiträgen über die Umsetzung und die Erfahrung im Alltag gemeinsam und in Arbeitsgruppen arbeiten.

 

Die Veranstaltungen finden in der Hohen Schule, Schulhofstraße und im benachbarten Haus der Vereine in Herborn, statt.

Unter allergischen Reaktionen leidet in Deutschland inzwischen jede/r Zweite bis Dritte.

 

Betroffen sind obere und untere Atemwege, Lunge, Haut, Magen und Darm. Das Immunsystem entwickelt eine Überreaktion, die sich z. B. als Ekzem (Neurodermitis), Asthma bronchiale, Tierhaar- oder Nahrungs­mittelallergie zeigen kann.

 

Bei Kindern gehören Allergien bereits zu den häufigsten chro­nischen Erkrankungen. Vererbung spielt dabei eine wichtige Rolle, erklärt aber nicht den ansteigenden Trend. Umweltfaktoren kommen hinzu.

 

Wenn Kinder unter Allergien leiden, ist meist die ganze Familie betroffen. Es kommt nicht selten zu Komplikationen, die einen chronischen Verlauf nehmen können. „Sind die Krankheiten eine Geißel fürs Leben?“ wird in Fachkreisen schon diskutiert. Frühzeitige Informationen sind von Nutzen um einer Chronifizierung vorzubeugen.

 

In kurzen Vorträgen wird u. a. über Möglichkeiten der Vorbeugung und Rehabilitation berichtet. Vorsorge- u. Behandlungsmöglichkeiten sowie Themen wie u. a. Ernährung, Umwelt und Gesundheit, werden aufgegriffen. In Arbeitsgruppen können die Fragen vertieft werden und Lösungen miteinander erarbeitet und auf den Weg gebracht werden damit es Kindern und Familien nachhaltig besser gehen kann.

 

Zur fachlichen Unterstützung haben ihr Kommen zugesagt:

Frau Prof. Dr. troph. Dorothea vom Berg, Haushalts- und Ernährungswissenschaften, Universität Oldenburg i. O.;
Frau Hedwig Diekwisch, wissenschaftl. Mitarbeiterin BUKO-Pharma-Kampagne, Bielefeld;

Herr Prof. Dr. rer. nat. Thomas Hartmann, FB Sozial- und Gesundheitswesen, Hochschule Magdeburg-Stendal;

Herr Dr. med. Hartwig Höhre, Chefarzt der Kinderfachklinik Santa-Maria, Oberjoch;
Frau Helga Lopez, MdB, Berlin/Biebertal, z. B. Mitglied der Arbeitsgruppe Neue Akzente in der Familienpolitik;
Herr Dr. med. Christian Maaß, Arzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Herborn;
Herr Dr. med. Helmut Schulz, Leiter des Gesundheitsamtes des Lahn-Dill-Kreises, Herborn;
Kordula Schulz-Asche, Sozial- und gesundheitspolitische Sprecherin Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag;
Herr Prof. Dr. med. Stefan Zielen, Uni-Kinderklinik Frankfurt/M., Zentrum Pädiatrische Pneumologie, Allergologie.

 

 

Nachlese zu Allergieforen in 2007:

Bericht zum Luftreinhalteplan im Lahn-Dill-Kreis

am 26.11.2007 in Herborn, AAK-Räume

Ich will versuchen, meine Eindrücke zu dem Vortrag von Herrn Dr. Schulz zusammenzufassen.

Der Titel der AAK-Veranstaltung klingt sehr interessant.

Ob es belegbare Daten zu meinem Eindruck gibt, dass immer mehr Familien in meinem Umfeld mit Pari-Boy oder sonstigen Inhalationshilfen ausgestattet sind? Ich bin sehr gespannt.

 

Herr Dr. Schulz ist Psychologe und Leiter des Kreisgesundheitsamtes, erreichbar in den Räumen des ehem. Krankenhauses in Herborn. Er erläutert uns den über 100 seitigen Luftreinhalteplan für den Lahn-Dill-Kreis. Nach dem Luftreinhalteplan soll die  Feinstaubbelastung (Grenzwerte) stetig gesenkt werden.

 

Es gibt diverse Luftmesspunkte z.B. in Gießen, Wetzlar und Dillenburg, die die relevanten Daten liefern. Im Wesentlichen geht es um Feinstaub und NO-Verbindungen.

Vorab die gute Nachricht: Die Luftreinheit ist seit 1976 immer besser geworden.

Er bemerkte, dass in den 60 er und 70er Jahren Wetzlar noch zu den schmutzigsten Städten Deutschlands gehörte.

Das Jahr 2003 fällt auf, weil es besonders hohe Grenzwertüberschreitungen gibt. Das hängt allerdings mit der besonderen Wettersituation dieses Jahres zusammen. (z.B. lange heiß und trocken im Sommer)

So wird mehr als 35-mal der Grenzwert für Feinstaub (PM10) überschritten.

 

Feinstaub, den man ja mit dem bloßen Auge nicht sehen kann, entsteht im Wesentlichen aus drei Bereichen: Verkehr, Industrie und Heizungsanlagen für Häuser.

 

Man unterscheidet die Feinstäube nach ihrer Größe. PM10 ist der gängige Messwert. Gröbere Feinstaubpartikel sind für die Bronchien ungefährlicher.

PM 2,5 ist so klein, dass diese Partikel durch die Bronchien in das Lungengewebe eindringen können.  PM 2,5 ist mit herkömmlichen Messanlagen nicht messbar.

Auch eine atmosphärische Entstehung von Kleinststäuben ist möglich.

Unverbrauchte Stickstoffe oxidieren und bilden mit Ozon PM10 Feinstaub.

Wichtig für die Schadstoffbelastung sind die Wetterlage, die Höhe der Schornsteine und die geographische Lage der Ortschaften. So liegen die Industriestätten des Lahn-Dill-Kreises im Tal, umgeben von Gebirgsausläufern.

Die Schadstoffbelastung steigt, wenn der Luftaustausch gering ist.

 

In einem Schaubild mit Kreisdiagrammen sind die Schadstoffzusammensetzungen in den einzelnen Ortschaften dargestellt.

Die Nähe Aßlars zur Autobahn ist deutlich erkennbar.

In Industrienähe ist die Belastung an Schwermetallen höher.

 

Die Hausheizung trägt ebenfalls ihren Teil bei. Viele Haushalte haben aus Kostengründen einen Kleinofen mit Holzbefeuerung angeschafft. Auch Holz- oder Pelletheizungen sind betroffen. Die Entstehung von Feinstaub ist erheblich. Entscheidend für die Luftverschmutzung ist, was da verbrannt wird und die Belüftung des Ofens. Bei höheren Temperaturen entstehen weniger Schadstoffe. Die Nachrüstung mit Filtern kostet z.Zt. etwa 1200,--€.

Benzin- und Gasverbrennung lassen keinen Feinstaub entstehen, jedoch entstehen NOx-Verbindungen (NOx sind Stickstoff-Sauerstoff-Verbindungen, NO1 oder NO2).

 

Die Luftentwicklung wird neben Messanlagen auch in Form von Bioindikatoren beurteilt.

So wird der Wuchs und die Verbreitung von Weidelgras und div. Flechten an Bäumen berücksichtigt.

 

Mich interessiert, wie sich die Anzahl der Bronchial und Allergiekranken Kinder in unserer Region entwickelt und ob Zusammenhänge erkennbar sind. Menschliche Bioindikatoren, sozusagen.

Dazu sind in der Studie leider keine Aussagen zu finden.

 

Die höchste Belastung findet sich in der Hermannsteiner Strasse in Wetzlar, Nähe Buderus.

Die Luftverschmutzung in Wetzlar und Dillenburg folgt dem Wochenverlauf. So ist die Belastung am Samstag, Sonntag und Montag am niedrigsten. Gute Argumente für mich, am freien Sonntag festzuhalten und mich über das LKW Fahrverbot am Sonntag zu freuen.

 

Wesentlichen Anteil an den Abgasen im Verkehr haben Diesel-Busse und LKWs.

Auch die Abriebe von Reifen und Bremsen führen zu Feinstäuben.

Durch gute Ampelschaltung und Einführung von Kreisverkehr soll hier entgegengewirkt werden. Wenn man an den Schulbusverkehr denkt, ist die Abgashöhe in Kindernasenhöhe.

 

Für die geplante Müllverbrennungsanlage in Aßlar liegt zurzeit wohl noch kein genehmigungsfähiger Antrag beim Regierungspräsidium in Gießen vor.

 

Ich frage Herrn Dr. Schulz, was bei einer Müllverbrennungsanlage für neue Verbindungen entstehen und ob man überhaupt absehen kann, was da in die Luft geht.

Ein großes Problem bei der Müllverbrennung ist das frei werdende Cadmium z.B. aus Batterien

Die Qualität des Mülls muss gut sein, sonst entstehen nicht die gewünschten Verbrennungstemperaturen, die zur effizienten Energiegewinnung und Schadstoffminimierung nötig wären.

Außerdem gibt es genug Müllverbrennungsanlagen in Deutschland. In Hamburg wird Müll aus Australien verbrannt. Mit den Niederlanden tauschen wir auch rege unseren Müll.

Die Umweltbelastung durch neue Mülltransporte müssten für unsere Region auch bedacht werden.

 

Ob allerdings  ein neu entstehendes riesiges Kohlekraftwerk in Großkrotzenburg am Main die bessere Alternative ist?

Trotz Wegfall der Kohlesubventionen durch den Staat, würde sich ein so großes Werk durchaus für die Betreiber rechnen. Die bei Kohlekraftwerken hohe Emission an CO2 soll in alte Bergwerke eingelagert werden und sich dort entschwefeln.

 

Die Informationen von Herrn Dr. Schulz waren reichlich  und es bleibt bei mir der Eindruck, dass es keine einfachen Lösungen gibt. Wir müssen mit viel Kompetenz die richtigen Wege eingeschlagen.

 

Beruhigen kann mich die Aussage über die erzielte Verbesserung in der Schadstoffbelastung nicht wirklich. Wird das gemessen, was die Gesundheit unserer Kinder belastet?

 

Vielen Dank an Frau Stock für die Einladung zu dieser Veranstaltung.

 

Freundliche Grüße,

Inge Stübiger

 

Rückblick Herborner Kinder-Allergie-Forum

25. August 2007
Verbraucherschutz vernachlässigt?

Die Eltern der Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind hatten kürzlich zu einem Kinder-Allergie-Forum eingeladen und viele sind gekommen, um andere Eltern zu treffen, um Erfahrungen und eigene gefundene Tipps und Tricks untereinander auszutauschen, um den Alltag mit den Sorgen einer Allergie oder Unverträglichkeit für alle Familienmitglieder trotz mancher Sorgen fröhlich und angemessen zu gestalten.  Interessante Vorträge zeigten Fakten, Zusammenhänge und Zukunftsentwicklungen. Wir bewegen uns zwar täglich in den Strukturen, diese zu nutzen ist uns aber zu wenig bekannt...
Eine gelungene Veranstaltung in der mit Geduld, Respekt und Wissen die Kompetenzen der Eltern und der FachbegleiterInnen in offenen Gesprächen zusammengeführt werden konnten.

Das Risiko eine Allergie zu erwerben, ist in der Bevölkerung hoch und zielgerichtete Maßnahmen zur Vorbeugung vor Allergien bestehen noch nicht. Von den Betroffenen wird der Alltag und die Vermeidung von allergieauslösenden Stoffen mit einer guten Portion Selbstbewusstsein, erworbenem Wissen und Fakten gemeistert. Ein Stück Humor erleichtert im Umfeld der Kinder mit mancher Bitte um Verständnis zu werben.

Frau Dr. Astrid Droß vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) aus Berlin zeigte auf, welche Behörden mit gesetzlicher Kompetenz und Überwachungssfunktion zuständig sind. Sie ist dort die Referatsleiterin für Bedarfsgegenstände, Infektionsschutz, Kontaktallergiemonitoring. Sie leitet die Abteilung Lebensmittel, Futtermittel und Bedarfsgegenstände.

Zur Fragestellung: "Welchen Schutz kann das Verbraucherrecht Allergikern bieten?" informierte Frau Dr. Droß über rechtliche Regelungen und über den Aktionsplan gegen Allergien und die zukünftige Möglichkeit verstärkte Kommunikation zu Allergien durch den Aufbau eines neuen Internetportals zu schaffen. 

Frau Kirstin Strack, Fach-Hochschule Magdeburg, stellte die in einem solchen Prozess nötigen Strukturen der „Beteiligten“ vor, die eigens für den Prozess von der AAK in Auftrag gegeben wurde. Demokratische Arbeit muss in ihren langen Entscheidungs- und Wirkungszusammenhängen transparent sein, um den betroffenen Familien die Möglichkeit der direkten Klärung von Problemen zu ermöglichen und die täglichen Erfahrungen auch auf „schnellen“ Wegen an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung zu transferieren. Das neben den Zuständigkeiten in Behörden, Verwaltung und der Politik die Sammlung der Probleme der "Betroffenen" genauso wichtig und erwünscht ist, ist das Ziel des Projektes.

Ein weiterer Begleiter war Herr Dr. Christian Maaß, praktischer Arzt. Er führte aus, dass in Fachkreisen diskutiert wird, Bakterien als Möglichkeit in die Allergieprävention helfend einzufügen (z. B. hat sich evidenzbasierte und konsentierte Leitlinie, im Auftrag des Aktionsbündnisses Allergieprävention (abap), mit der Gabe von Bakterien beschäftigt). Bei Risikokindern wurde eine präventive Möglichkeit festgestellt. Ob sich hieraus eine einfache und wirkungsvolle Präventionsempfehlung ableiten lässt, sollen weitere Präventionsstudien zeigen. Herrn Dr. Christian Maaß, Herborn, gab Einblicke in die Praxis mit Ernährungsverhalten, gutem Umgang mit sich und der Umwelt auch aus seiner praktischen Erfahrung mit Familien weiter, denn nicht nur die sachgemäße fachliche Behandlung von Atemwegs- und Hauterkrankungen sind für Kinder mit Asthma und Hauterkrankungen wichtig, sondern der Umgang mit Krankheit überhaupt.  

Um den gesamten Rahmen der Begleitung allergischer und allergiegefährdeter Kinder aus dem Elternhaus, dem Umfeld, wie Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, bei der Berufswahl und im Freundes- und Verwandtenkreis zu organisieren und zu leben, stellt sich den TeilnehmerInnen die Frage: "Welchen Schutz kann das Verbraucherrecht Allergikern überhaupt bieten?" Z. B. gibt es bestehende Regelungen der Europäischen Union die Lebensmittel-Rahmenverordnung, die Lebensmitteletikettierungs-Richtlinie mit allergenen Stoffen, die Zusatzstoff-Rahmen-Richtlinie, die Kosmetik-Richtlinie. das bedeutet, dass in allen 27 EU-Mitgliedstaaten nur ca. ein Dutzend Hauptallergene wie Nuss, Sellerie genannt werden. Ist dies für uns ausreichend?  

Frau Dr. Droß führte aus, dass die grundsätzliche gesetzgebende Kompetenz bei der Europäischen Union – dem Parlament und dem Rat liegt.
National ist die Bundesregierung – mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zuständig. Nachgeordnet ist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Diese erlassen nationale Gesetze und Verordnungen und setzen die EU-Richtlinien um. Danach sind die Überwachungsbehörden der Bundesländer zuständig.

Welche Behörden mit gesetzgebender Kompetenz und Überwachungsfunktion sind zuständig? Wie entsteht Verbraucherrecht in Deutschland und Europa? Welche Behörden haben gesetzgebende Kompetenz und Überwachungsfunktionen? Alles beantwortet – aber ausführen, dass ist ein hartes Stück Arbeit und man wünscht sich, wie im Falle der jüngsten Meldungen über "Aus-dem-Verkehr-ziehen" von Spielzeug aus asiatischen Ländern mehr Verantwortung von Herstellern, mehr Kompetenz von Verkäufern, mehr Kontrolle, wenn es mit der Eigenverantwortung derzeit so schlecht aussieht.

Weg sind die Sorgen keinesfalls und die Ursachenforschung liegt im Geheimnis einer sehr guten Koordination von für Allergie unterschiedlich zuständigen Ministerien, die zusammengebracht werden müssen, so auch der Aufruf von Frau Dr. Droß seitens der AAK, als Selbsthilfegruppe (Nichtregierungsorganisation NRGO) zusammenzubringen, was zusammenarbeiten muss. So wird das BVL ein Allergieportal, eine Internetplattform erstellen, wo die Betroffenen sich ab 13. September 2007 informieren können, dem Tag einer Verbraucherpolitischen Konferenz zu Allergien in Berlin. Auf der Homepage  www.allergien-vorbeugen.de kann sich der interessierte Bürger informieren und beteiligen. Die Ursachen werden hierdurch nicht angepackt –sondern das Wohlbefinden soll gesteigert werden – reicht das?

Der Aufbau und Betrieb einer Allergie-Datenbank mit Einzelfalldaten zu Lebensmittel-, Kontakt- und Atemwegsallergien wird beim BVL aus bestehenden Datenbeständen und laufender Ergänzung aktueller Falldaten von Kliniken und Ärzten entstehen. Die Entwicklung systematischer Auswertungswerkzeuge für die Bewertung des Allergiegeschehens (Entwicklung bekannter Allergien, Aufkommen neuer Allergien) und die Unterstützung anlassbezogener epidemiologischer Forschung zu bestimmten Allergien in Deutschland ist das Ziel des Aufbaus eines Allergiemonitorings, wie von Frau Dr. Dross zu erfahren war, im Aktionsplan gegen Allergien als systematische Beobachtung des Allergiegeschehens vorgesehen.

 

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"Ab 01. 06. 2007 ist Nutramigen  im Handel nicht mehr erhältlich.
Durch Anruf einer Mutter ausgelöste Recherche haben wir die Bestätigung
erhalten dass die Firma Mead Johnson in Deutschland vom Markt geht.

Alternativen zu einer "wirklich" kuhmilchfreien Säuglingsmilch
(Hochhydrolysiert) sind:
- Neocate (SHS)
- Pregomin (MILUPA)
- Alfare (NESTLE)

Gegen den Einsatz von Pregomin spricht, dass die Gabe von Sojanahrungen als
Säuglingsanfangsnahrung wegen der enthaltenen Phytooestrogene umstritten
ist. Allerdings besteht Pregomin nur zur Hälfte aus Soja. Die andere
Komponente ist Schweinekollagen, was für Muslime ein Problem darstellen
kann. Bei hochgradig gefährdeten Säuglingen bzw. bei Patienten mit multiplen
Nahrungsmittelallergien ist der Einsatz von Neocate zu empfehlen."

Herborn, 16. Mai 2007

 

"Öffentliches Rauchverbot"

Sehr geehrter Herr Binding,
sehr geehrter Herr Brämig,
sehr geehrte Frau Caspers-Merk,
sehr geehrte Frau Fasse,
sehr geehrter Herr Dr. Müller,
sehr geehrte Frau Widmann-Mauz,

da gerade Kinder und Jugendliche keinerlei Möglichkeiten haben, sich dieser Noxe (des Passivrauchens) zu entziehen und  somit einem großen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind, fordern wir als AAK, zum Schutz ein konsequentes Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen einschließlich Jugendräumen der Gemeinden und Städten sowie in Diskotheken.

Vorstand der
Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind
- Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK) e.V.
Postfach 1141
35721 Herborn

i. A. Marianne Stock, Vorsitzende

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe öffentliches Rauchverbot:

- Annette Widmann-Mauz, CDU - Mitglied im Gesundheitsausschuß:

- Klaus Brähmig, CDU - tourismuspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

- Lothar Binding, SPD - Finanzausschuß und Initiator des Gruppenantrags von 144 Abgeordneten für rauchfreie Gastronomie

- Marion Caspers-Merk, SPD - Parlament. Staatssekretärin im
Gesundheitsministerium

- Annette Faße, SPD - tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

- Dr. Gerd Müller, CSU - Parlament. Staatssekretär im
Verbraucherschutzministerium

 

 

 

Verlaufsstudie zur Neurodermitis
im Säuglings- und Kleinkindalter

 

Die AAK möchte Sie auf eine Langzeitstudie des Fachbereichs für Humanmedizin der Universität Giessen aufmerksam machen. Diese wird in Zusammenarbeit mit der DRK – Kinderklinik Siegen in Siegen durchgeführt.

 

Es handelt sich dabei um eine zweijährige Studie zum Thema der Studie ist der „Verlauf der Neurodermitis im Säuglings- und Kleinkindsalter“. Für diese Studie werden Säuglinge im Alter von 6 – 30 Monaten, mit der Diagnose „Neurodermitis“ gesucht.

Diese Studie wird von der deutschen Forschungsgemeinschaft komplett finanziert, es handelt sich dabei um reine Grundlagenforschung.

Näheres zur Studie finden Sie hier.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dipl.-Psych. I. Gregorzewski

w Roman">Postfach 100 554

57005 Siegen
Tel.: 0271 / 2345-587 oder per Email an: Ina.gregorzewski@psycho.med.uni-giessen.de 

So passiert's:
In unsere Technik hat sich leider ein Fehlerteufel eingeschlichen, so dass sämtliche E-Mails vom Februar 2006 bis Mitte August 2006 nicht mehr abrufbar sind.
Um Ihre wertvollen Erfahrungen allen zugänglich zu machen, bitten wir Sie um erneute Angabe